Die Wahrheit lichtet sich

von Peter With  

von Franz Küng, Präsident Initiativkomitee "JA zu Littau"

Mit jedem Paukenschlag, welcher vom Stadtrat Luzern oder vom Gemeinderat Littau an die Bürger/innen abgegeben wird, kommen die Absichten der Fusion allmählich ans Tageslicht. Auf dem Leidensweg der Fusion macht man die Gemeinde schlecht, produziert/manipuliert tiefrote Zahlen, macht grosszügige Steuersenkungs-Versprechen und kaum ist die Abstimmung gewonnen, ändert sich die Strategie. Die Fusionierung zwischen Littau-Luzern war nur Vorwand, zur Sanierung der Stadt Luzern. Was ich in einem früheren Leserbrief ( siehe Fenster) geschrieben habe, war kein Hirngespinst, sondern eine klare Vision, welche wir nun am 31.März und 1. April 2009 über die Medien bestätigt bekommen haben. Ab 2012 wird der Steuerfuss von 1.75 auf 1.85 erhöht. Die Halbierung der Unternehmenssteuer trifft Luzern viel stärker als Littau, ebenso die Finanzkrise, da in Luzern ein grosser Teil der Steuern durch einzelne Gross-Unternehmungen generiert wird. Littau hat einen Überschuss von 2,4 Millionen und inzwischen sogar fast 0,5 Mio. Eigenkapital erwirtschaftet! Zudem wird in der Stadt Luzern in wenigen Jahren die Pro-Kopf-Verschuldung höher sein als in Littau. Schuld/Kopf in Littau aktuell 3'193.--, Luzern überholt uns schon 2011, bis 2014 wird die Verschuldung bei 5'455.-- liegen!!! Der kantonale Durchschnitt lag 2007 bei 2385.-- Mit anderen Worten: Die anscheinend nicht überlebensfähige Gemeinde Littau steht besser da als die Stadt Luzern, denn unsere Pensionskasse der Gemeindeangestellten von Littau/ Reussbühl steht auf guten Füssen und ist in Ordnung, in Luzern hingegen fehlen noch einige( 7 ) Millionen zur Sanierung.
Ausschnitt aus; Leserbrief vom 27.09.2008 NLZ Die riesen Defizitbudget der beiden Gemeinden Luzern / Littau ist erst der Anfang zu einer 2 stelligen Millionenverschuldung, um dann in einem späteren Zeitpunkt dem Bürger nahe zu legen, das durch sein Nein an der Kant. Abstimmung 2007 „ Fusionsbeitrag“ dieses Loch entstanden sei. Es wird dann dem Stadtrat keine andere Wahl mehr übrig bleiben, als in den Jahren nach der Fusion, 2011 – 2016 dem Bürger eine Steuererhöhung schmackhaft zu machen.

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