Kriens: Bewegung schiesst BO(c)K ab!

von Anian Liebrand  

In Kriens weibelt ein Komitee für die Aufgabe der Eigenständigkeit durch eine Fusion mit der Stadt Luzern. So kämpft die Bewegung für ein offenes Kriens (BOK) für ein Ja zur Fusions-Steuerungsgruppe "Starke Stadtregion", worüber am 17. Mai 2009 abgestimmt wird. Das linksgedriftete Komitee mit einer übermässigen Vertretung der Grünen und SP wird von einem JCVP-ler präsidiert. Als Argumente für die Fusion listet die BOK unter anderem auf, dass ein "unfreiwilliger" Nachvollzug von Entscheiden zu verhindern sei. Wenn Kriens eigenständig bleibe, würde es von den umliegenden Gemeinden überstimmt. Nur durch eine Fusion könne man mitreden bei dem, was im angestrebten GrossLuzern passiert.

Fraglich ist nur, ob die 25'000 Krienser gegenüber 75'000 Stadtluzernern (inkl. Littau) das nötige Gewicht hätten, ihre Interessen angemessen zu vertreten. Auch sonst schiesst die Fusionisten-Bewegung den Bock ab. Einer Vereinigung gegenüber, in der unter anderen mit Kantonsrat und Historiker Michael Töngi (Grüne) Linksaussen-Ideologen den Takt angeben, ist höchste Vorsicht geboten. Leute wie Töngi, der auch im Vorstand der BOK sitzt, propagieren Ideale, welche wohl kaum im Interesse des Krienser Bürgers stehen. Die Idee von grenzenlosen, fusionierten Grossgebilden, indem der Einzelne nichts zählt und das "Kollektiv" alles, spiegelt die sozialistischen Vorstellungen der von Linken dominierten Bewegung "Offenes Kriens" wieder. Diesen ideologischen Ränkespielen ist höchste Vorischt zu bieten!

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