Verstrickungen im Luzerner Amt für Gemeinden

von Wernibirrer  

Die Fraktionschefin der CVP im Krienser Einwohnerrat, Frau Katrin Graber, hat keinen Skrupel. In ihren Funktionen als Einwohnerrätin und Fraktionschefin weibelt sie ganz offenbar ohne jegliche (moralische) Bedenken für den Beitritt zur "Fusions"-Steuerungsgruppe. Dies, - obwohl sie im federführenden, die Grossfusion anstrebenden "Amt für Gemeinden" beim Kanton arbeitet. Es ist schon klar, dass die Frage nach der Vereinbarkeit des Amtes als Einwohnerrätin und ihrer Tätigkeit im "Amt für Gemeinden", eine Frage der moralischen, - weniger der rechtlichen Verantwortung ist. Wie der aufmerksame Bürger erkennt, wäre es in dieser Konstellation eigentlich angezeigt, etwas Zurückhaltung zu üben. Aber dieses Fingerspitzengefühl geht Frau Graber ab.

Die Befangenheit von Frau Graber ist klar gegeben. Auch das dürfen die StimmbürgerInnen wissen. Würde Frau Graber sich nämlich gegen die "Fusions"-Steuerungsruppe aussprechen, geriete sie ganz klar in einen Loyalitätskonflikt mit dem Arbeitgeber, dem Kanton, insbesondere auch der „vorgenetzten“ Departementschefin (Regierungsrätin Yvonne Schärli, d. Red.).

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